Im Rahmen des Kongresses werden Fortbildungen angeboten. Die Teilnahme ist kostenpflichtig; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Gebühren für die Fortbildungen müssen mit der Kongressgebühr im Voraus entrichtet werden. Fortbildungen können auch nachträglich gebucht werden. Stornierungen der Fortbildungen bedürfen der Schriftform. Die Mitteilung der Stornierung sollte ebenfalls die Bankverbindung für eine eventuelle Rückerstattung der Gebühren enthalten.

Hinweis: Die Fortbildungen können nur zusammen mit einer Kongressteilnahme besucht werden und kosten 80,-€ pro Fortbildung. Die Workshops finden ab einer Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen statt.

Es sind noch freie Fortbildungsplätze verfügbar. Buchen Sie Ihre Fortbildung noch heute unter: Anmeldung

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Veranstaltungsort für die Fortbildungen:

Hotel Berlin, Berlin
Lützowplatz 17
10785 Berlin

Übersicht des Fortbildungsprogramms:

Mittwoch, 20.03.2019 | 09:00 - 12:00 Uhr

Die Diagnostik und Therapie von psychischen und psychosomatischen Folgestörungen bei Menschen nach Unfällen / Ereignissen ist eine besondere Aufgabenstellung. Das Psychotherapeutenverfahren der DGUV bietet hier ein Tätigkeitsfeld für Fachärzte vorwiegend im ambulanten, aber auch im stationären Bereich. Die Versorgungsstrukturen in diesem Verfahren sind so konzipiert, dass Betroffene nach Ereignissen oder Unfällen ein zeitnahes therapeutisches Angebot erhalten. Damit kann die Entwicklung einer Traumafolgestörung verhindert oder die Intensität bzw. Dauer einer solchen vermindert werden. Die Arbeit ist durch die Möglichkeit der Frühintervention oft erfolgreich und damit sehr dankbar. Zudem ist die Bezahlung recht attraktiv. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine traumatherapeutische Fortbildung, wie sie die DGPM seit 2 Jahren anbietet, sowie die Teilnahme an einer Einführungsveranstaltung durch die DGUV. Im Workshop werden zudem Perspektiven in der Zusammenarbeit mit der DGUV aufgezeigt, wie der Aufbau von Versorgungsstrukturen zur Behandlung von Menschen mit Schmerzen nach Ereignissen / Unfällen.

Der Workshop richtet sich sowohl an Kollegen, die bereits an diesem Verfahren teilnehmen als auch an Interessenten, die ihren Arbeitsbereich auf diesen Bereich erweitern möchten. Er gibt einen Überblick über formale und inhaltliche Aspekte und dient dem Austausch von Erfahrungen bzw. der Klärung von Fragen zu diesem Verfahren.
B. Gruner (Weimar)

 

In der IS-TDP wird die Dynamik neurotischer Störungen in verdrängten Emotionen reaktiv zu traumatisierenden Kindheitserlebnissen gesehen. Wenn es sich um frühe Bindungstraumata handelt, sind die „bisher vermiedenen“ reaktiven Gefühle besonders intensiv, treffen noch dazu auf unreife neuronale Strukturen: die Bahnen zum Cortex und der Cortex selber sind noch nicht entwickelt, heftige Affekte bleiben in den Amygdala gespeichert – und zwar lebenslang. Der Verdrängung dieser Emotionen dient eine pathologische Abwehrorganisation. Patienten leiden an emotionaler Instabilität, schweren Depressionen, Angststörungen oder Suchterkrankungen und schweren Beziehungsstörungen.

Davanloo hat in den letzten Jahren gezeigt, wie daraus eine Traumaweitergabe und transgenerationelle Störungen entstehen können. Er hat außerdem gezeigt, wie mit Einsatz der übertragungs- und emotionsfokussierten IS-TDP durch besondere Förderung der bewussten und Unbewussten Therapeutischen Allianz der Patient seine Widerstände überwinden und die verdrängten Gefühle und dazu gehörenden Abwehrmuster durcharbeiten und damit die transgenerationelle Problematik auflösen kann.

Im diesem Workshop werden Sie Gelegenheit haben, anhand von Videoaufnahmen bei einem 30jährigen Patienten mit Panik, Depression und schwerer Computerspielsucht den Prozess mit zu erleben. Besonderer Wert wird darauf gelegt, zu zeigen, wie sich im Übertra32 Psychosomatik in unruhigen Zeiten – Vertrautes und Visionen gungs-Gegenübertragungsgeschehen die intergenerationalen Übertragungsmuster wiederholen und aufgelöst werden können. Sie werden dabei erleben, wie das Durcharbeiten der pathologischen Muster und dahinter liegender sadistischer Gefühle zu einem Ergebnis führte, das für den Patienten innerlich und mit seiner noch heute lebenden Mutter auch real zu einer bewegenden Strukturveränderung führte.

Lit.: Gottwik, G. (Hrsg.): Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo

G. Gottwik (Nürnberg)

Freitag, 22.03.2019 | 09:00 - 12:00 Uhr

Einführung zur Anwendung in der Praxis Sie kennen Psychodrama kaum, nur dem Namen nach, sind aber neugierig wie es wirkt? Haben sie in ihrer Tätigkeit manchmal das ermüdende Gefühl, dass reden alleine nicht reicht? In diesem Seminar ist Gelegenheit einige belebende Techniken des Psychodramas selbst zu erfahren und Ideen zur praktischen Anwendung zu entwickeln.

Psychodrama ist hilfreich im Gespräch mit PatientInnen, um gemeinsam eine szenisch-systemische Übersicht über deren (Er-)Lebenssituation zu gewinnen. Die visualisierende und Einfühlung fördernde Aufstellung der persönlichen Situation, ob in Familie, im sozialen und beruflichen Netzwerk, macht komplexe Lagen überschaubar. Für Blockaden und Konflikte können alternative Lösungen kreativ erspielt, im Rollentausch neue Erkenntnisse gewonnen, durch Perspektivwechsel neue An- und Einsichten entdeckt und Handlungsfähigkeit wieder hergestellt werden. Wie dies geht, möchte ich mit ihnen erproben. Herzliche Einladung hierzu.

M. McClymont-Nielitz (Neu-Anspach)

Bei einer Krebserkrankung ist die Belastung für den Angehörigen genauso hoch wie für den erkrankten Partner. Die Bewältigung der Belastung im Krankheitsverlauf hängt u.a. maßgeblich von der Qualität der Beziehung und der partnerschaftlichen Kommunikation ab. Die Wirksamkeit von Interventionen, welche die Bewältigungskompetenz (dyadisches Coping) von Partnerschaften verbessern, ist mittlerweile gut belegt. In der Fortbildung soll neben einem kurzen Überblick über aktuelle Konzepte und Befunde zu partnerschaftlichen Interventionen bei einer Krebserkrankung v.a. die im deutschsprachigen Raum verbreitete Intervention „Seite an Seite“ detailliert vorgestellt und einzelne Interventionstechniken zur partnerschaftlichen Kommunikation in Rollenspielen konkret erfahren und geübt werden.

Literatur: Heinrichs, N., & Zimmermann, T. (2007). Bewältigung einer gynäkologischen Krebserkrankung in der Partnerschaft: Ein psychoonkologisches Behandlungsprogramm für Paare. Hogrefe.

Überblick Paarinterventionen
T. Zimmermann (Hannover)

Einführung Paarintervention Seite an Seite
A. Karger (Düsseldorf)

Übungen Paarintervention
S. Schipper-Kochems (Düsseldorf)

ie operante Schmerztherapie basiert auf der operanten Konditionierung des Schmerzes (Fordyce, 1979), nach der die Verstärkung von Schmerzverhalten durch Partner, Freunde und Behandler zu einer intensiveren Wahrnehmung des Schmerzes führen. Die operante Schmerztherapie zielt auf das Identifizieren und Abbau von Schmerzverhalten, um gesundes adaptiertes Verhalten in den verschiedensten Lebensbereichen (Haushalt, Familie, Arbeitsbereich, soziales Leben, Freizeit, Interaktion mit dem Arzt) aufzubauen. Die operante Schmerztherapie zeigt für Fibromyalgie und chronischen Rückenschmerz hohe Effektstärken sowie Responderraten zwischen 54% im ambulanten und 64% im stationären Setting bei Fibromyalgie (Thieme, 2003, 2006; Vlayen, 1999). Insbesondere Patienten mit hohem Schmerzverhalten, einem hohen Ausmass an Katastrophisierung, zuwendendem Partnerverhalten und geringer Aktivität profitieren von dieser Therapiemethode und zeigen zentrale Veränderungen, die auf eine Erhöhung der zentralen Schmerzhemmung deutlich hinweisen (Diers, 2012).
Eine neue Therapiemethode kombiniert die operante Schmerztherapie mit einem Barorezeptortraining und trägt den Namen systolisches Extinktionstraining (SET). Es konnte erstmalig eine mindestens 12 Monate anhaltende Schmerzfreiheit bei mehr als 80% der behandelten Patienten erzielen (Thieme, 2018).

Im Kolloqium werden Übungen zur Erarbeitung des operanten Schmerzmodells mit dem Patienten sowie Videobeispiele genutzt, um sich die Therapiemethode zu erarbeiten. Des Weiteren wird ein e-learning Programm, das auch jungen noch unerfahrenen Therapeuten eine gute Unterstützung bei der Nutzung des opernaten Vorgehens bietet, detailliert vorgestellt. Des Weiteren werden Übungen und Selbsterfahrung mit dem Barorezeptortraining angeboten.

K. Thieme (Marburg); M. Diers (Bochum)

 

Donnerstag, 21.03.2019 | 09:00 - 12:00Uhr

Nach einer Einführung in die Theorie psychodynamischer und mentalisierungsbasierter Gruppentherapien werden anhand von transkribiertem Audio- und Video-Material sowie Rollenspiel mentalisierungsfördernde und -hemmende Interventionen demonstriert und diskutiert. Dabei soll der Fokus auf besondere Schwierigkeiten in stationären, teilstationären und ambulanten Gruppen gerichtet sein.

U. Schultz-Venrath (Köln)

Essstörungen haben schwerwiegende und oftmals langfristige Auswirkungen auf die seelische und körperliche Gesundheit. Ihre Behandlung stellt Klinikteams sowie niedergelassene Ärzte und Therapeuten vor große Herausforderungen. In diesem Workshop werden evidenzbasierte verhaltenstherapeutische Ansätze bei Essstörungen (u.a. CBT-E im Rahmen der ANTOP-Studie) vorgestellt. Exemplarische Interventionen und schwierige Situationen in der Therapie werden anhand von Fallbeispielen erprobt.
G. Resmark (Tübingen)

Seit 2008 ist die Systemische Therapie sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern und Jugendlichen durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie berufsrechtlich in Deutschland anerkannt als wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren und somit auch als Vertiefungsgebiet im Rahmen der Psychotherapieausbildung zugelassen. Die sozialrechtliche Anerkennung steht bevor, der Gemeinsame Bundesausschuss berät derzeit.

Während im Bereich der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Familien die systemische Therapie seit langem vor allem im stationären Bereich weit verbreitet ist, ist die Situation im Bereich der Psychosomatik und Psychotherapie sehr heterogen. Dies obwohl gerade für den Bereich der psychosomatischen Störungen viele Evidenzen für die Wirksamkeit der Systemischen Psychotherapie vorliegen.

In der Fortbildung wird es eine Einführung in die Systemische Therapie mit den wichtigsten Konzepten und Strömungen geben, jeweils kombiniert mit dazugehörigen Methoden, die praxisnah vorgestellt und teils in kurzen Sequenzen auch demonstriert und erprobt werden können (z.B. Genogramm, Fragetechniken, Aufstellung). Außerdem wird es Raum für Fragen und gemeinsame Diskussion geben, u.a. auch wie die Integration systemischer Ideen und Konzepte in psychosomatischen Behandlungssettings erfolgen kann.

B.E. Hermans (Essen)

Freitag, 22.03.2019 | 13:30 - 16:30 Uhr

In dieser Fortbildung werden Grundlagen der Sozialmedizin und des Sozialrechts dargestellt. Ärztliche und psychologische Psychotherapeuten werden, neben ihrer psychotherapeutischen Tätigkeit, häufig auch mit sozialmedizinischen Fragestellungen konfrontiert. Diese umfassen z.B. die Ausstellung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, differentielle Indikationsstellungen für Krankenhaus- und Rehabilitationsbehandlungen, sozialmedizinische Beurteilungen bis hin zu Nachsorgemaßnahmen (z.B. Wiedereingliederungspläne). Ebenso spielen Aspekte, die Probleme am Arbeitsplatz betreffen, in der Therapie immer wieder eine wichtige Rolle. Sozialrechtliches Basiswissen kann hier bei der Problemlösung hilfreich sein. Auf Basis des Sozialgesetzbuches werden Fallbeispiele gebracht. Fragen zu eigenen Patienten und Rehabilitanden sind möglich und erwünscht.

G. Langs (Bad Bramstedt); R. Bartmuß (Bad Bramstedt)

Dieser Kurs richtet sich an klinisch tätige Kolleginnen und Kollegen, welche auch wissenschaftlich aktiv sind oder dies werden wollen. Im Seminar wird besonders auf die Vereinbarkeit von Klinik und Forschung eingegangen. Inhalte des Seminares sind: Studienplanung und -durchführung, sowie die Auswertung und – immer wichtiger werdend – die Publikation der Ergebnisse. Der Kurs wird möglichst interaktiv sein, mehrere hands-on-Aufgaben und -Übungen sind geplant.

T. Hofmann (Berlin); A. Stengel (Berlin/Tübingen)

 

Die Behandlung von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen stellt in den verschiedenen klinischen Rahmenbedingungen oft eine große Herausforderung dar. Mithilfe von zum Teil sehr destruktiven Verhaltensmustern wird versucht, (interaktionelle) Bedürfnisse zu befriedigen. Die Funktionalität dieser Verhaltensmuster ist für den Betroffenen oft nicht klar, diese entziehen sich dadurch der Möglichkeit einer kritischen Reflexion und Korrektur.

In dem Workshop sollen Herausforderungen der therapeutischen Beziehungsgestaltung, die einzelnen interaktionellen Teufelskreise, psychotherapeutische Interventionen sowie Möglichkeiten, mit Patienten Störungsmodelle und gezielte Veränderungsmotivation zu erarbeiten, vermittelt werden.

A. Pröger (Heidelberg)

 

 

Donnerstag, 21.03.2019 | 13:30 - 16:30 Uhr

EMDR ist eine neue Psychotherapiemethode, die 2015 zur Behandlung der PTBS in die deutsche Richtlinienpsychotherapie aufgenommen wurde u.a. weil sie belastende Erinnerungen effektiver als andere Therapieformen behandeln kann (Schulz 2015).

EMDR verwendet dabei den von Francine Shapiro entwickelten Bearbeitungsansatz, der in 8 Phasen vorgeht und in der Bearbeitung deutlich weniger auf verbale Interventionen angewiesen ist.

Durch die Möglichkeit, belastende, meist mit vegetativem Arousal verbundene Erinnerungen, zügig zu bearbeiten, zeigt sich in neueren Studien, dass EMDR nicht nur im Bereich der PTBS, sondern auch im Bereich von Depressionen, Angststörungen und bestimmter Schmerzstörungen wirksam ist. Hintergrund ist das Konzept der pathogenen Erinnerungen, das belastende Erinnerungen nicht nur als psychische “Traumatisierungen” sondern als biologisch anders gespeicherte Erinnerungskomplexe versteht, die so auch Fokus der EMDR Behandlungen werden können.

Diese Fortbildung soll diesen neuen Zugang zu bestimmten Störungen und die Möglichkeiten der EMDR Methode nach dem neusten Forschungsstand und aus der Erfahrung der Referenten darstellen und diskutieren.

A. Hofmann (Bergisch Gladbach); V. Tumani (Ulm)

Bei einer Subgruppe adipöser Patienten (ca. 20-30%) besteht zusätzlich eine Essstörung, die sogenannte Binge-Eating Störung (BES), bei der es zu wiederkehrenden Essanfällen mit begleitendem Kontrollverlust kommt. Diese Patientengruppe leidet im Vergleich zu Menschen mit alleiniger Adipositas unter einem noch geringeren Selbstwertgefühl, einer erhöhten Psychopathologie und einer größeren Unzufriedenheit mit dem Körper. Aus diesem Grunde sind bei einer Kombination von Adipositas mit einer BES meist spezifische Therapiemaßnahmen, die über eine Änderung des Ess- und Bewegungsverhaltens zur Gewichtsreduktion hinausgehen, indiziert. Die Fortbildung stellt anhand von Fallbeispielen sowohl die leitliniengerechte Behandlung der Adipositas als auch störungsspezifische Interventionen wie Techniken zur Emotionsregulation zur Reduktion der Essanfälle vor. Darüber hinaus wird auf eine Verbesserung der Körperakzeptanz eingegangen.

S. Becker (Tübingen)

Im Zuge der stetigen Virtualisierung des Alltagslebens, vor allem auch der Verlagerung von Prozessen der Identitätsbildung und Beziehungserfahrung ins Cyberspace, machen wir uns vom Internet und seinen elektronischen Derivaten immer abhängiger. Neben der kollektiven Abhängigkeitsentwicklung leiden immer mehr Menschen sogar an einer individuellen Sucht insbesondere in Bezug auf Online-Spiele, Soziale Netzwerke und Cybersex.

Die Fortbildung beschäftigt sich insbesondere mit der Diagnostik und Therapie derjenigen Menschen, die im klinischen Sinne eine Internetabhängigkeit entwickeln und psychotherapeutischer Hilfe bedürfen, in zweiter Linie aber auch mit den kollektiven Möglichkeiten, deren Entstehung präventiv zu verhindern.

Nach einer Einführung in das Thema werden zunächst anhand von vielfältigen Beispielen diejenigen digitalen Formate und Inhalte erläutert, deren übermäßige Nutzung zu einer Medienabhängigkeit führen können. Folgend wird vermittelt, wie eine Internetabhängigkeit diagnostiziert werden kann und in welchem Zusammenhang diese mit komorbiden Erkrankungen und anderen psychosozialen Schwierigkeiten auftritt. Dann wird es vor allem um die Möglichkeiten der Behandlung Psychosomatik in unruhigen Zeiten – Vertrautes und Visionen von Internet- und Computerspielabhängigkeit gehen, wobei verschiedene psychotherapeutische Ansätze vorgestellt werden. Zuletzt werden schließlich Präventionsansätze besprochen.

Um nicht nur den individuellen sondern auch den kollektiven Dimensionen der Internetabhängigkeit Rechnung zu tragen, werden die klinischen Überlegungen von anthropologischen Überlegungen begleitet, dies stets mit Blick auf die Frage, wie für Mensch und Gesellschaft ein gesunder Umgang mit den neuesten digitalen Medien aussehen kann. Die eingebrachten wissenschaftlichen Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen werden stets auf der Grundlage von klinischen und medialen Beispielen vermittelt und diskutiert.

B. te Wildt (Dießen am Ammersee); J. Dieris-Hirche (Bochum)